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Cholesterin: sdLDL-Wert sagt mehr aus als HDL/LDL



Cholesterin, lange Zeit als Bösewicht im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen betrachtet, steht im Zentrum zahlreicher medizinischer Diskussionen. Insbesondere Cholesterinsenker sind weit verbreitet, aber ihre Wirksamkeit und potenzielle Nebenwirkungen sind Gegenstand zunehmender kritischer Überlegungen.


Als die am häufigsten verschriebenen Cholesterinsenker gelten Statine. Ihr Mechanismus beruht auf der Hemmung eines Enzyms, das für die Cholesterinproduktion verantwortlich ist. Trotz ihrer Wirksamkeit sind Statine nicht frei von Nebenwirkungen, darunter Muskelschmerzen, Leberprobleme und möglicherweise kognitive Beeinträchtigungen.


Neben dem Gesamtcholesterinspiegel rückt zunehmend auch die Bedeutung von small dense Low-Density-Lipoproteins (sdLDL) in den Fokus. Diese Partikel sind kleiner und dichter als normale LDL-Cholesterinpartikel, was sie potenziell atherogener (=eine Atherosklerose hervorrufend) macht. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass sdLDL eine stärkere Verbindung zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben könnte als herkömmliche LDL-Partikel. Dies wirft die Frage auf, ob herkömmliche Cholesterinsenker ausreichend auf diese spezielle Untergruppe abzielen.


Dr. med. Volker Schmiedel zeigt in diesem Interview einen ganzheitlichen Blick auf seine Erkenntnisse bezüglich der Behandlung und Beurteilung von erhöhten Cholesterinwerten.




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