Entgiften

Wieso entgiften?

"Die Menge macht das Gift" sagte Paracelsus. Und damit bringt er es auf den Punkt. Zuviel von einer Substanz kann die Balance des Körpers durcheinander bringen. Die Schwermetallmessungen zeigen oft eine Erhöhung von Aluminium, Blei und Quecksilber im Körper. Diese können die Zellmembranen durchdringen und Proteinstrukturen schädigen oder zerstören. Mitochondrien sind Zellkraftwerke die Energie produzieren und diese in einem Molokül, das ATP heisst, abspeichern. Mitochondrien haben ihre eigene DNA und diese kann durch Schwermetalle in ihrer Funktion gestört werden. Dadurch kann eine Energielosigkeit entstehen. Weiter schädigen Schwermetalle die Nervenzellen. Gerade Alzheimer-Patienten weisen oft eine massiv erhöhte Aluminiumbelastung aus.

Diese Gifte sammeln sich nicht über Nacht im Körper an. Es ist ein Vorgang, der über Jahre hinweg andauert. Bei guter Vitalität, Genetik und einem gesunden Lebenstil kann dieser Prozess verlangsamt werden. Zeigen sich aber chronische Beschwerden, sollte der Therapeut eine Schwermetallmessung vornehmen.

Wieviel Gift ist im Körper?

Schwermetalle lassen sich im Körper testen. Dazu gibt es verschiedene Instrumente. Das bekannteste ist eine Haar- oder Urin/Stuhlanalyse. Vor allem in den Haaren sehen wir die Ablagerungen über einen längeren Zeitraum hinweg. Die Gifte werden aus dem Körper ausgeschieden und bleiben in den Haaren drin. Allerdings sagt diese nichts über den Zustand der Stoffe INNERHALB des Körpers. Wenn der Körper das Schwermetall NICHT aus dem Körper raus bringt, dann ist es auch nicht in den Haaren vorhanden. 

Etwas moderner ist der Ansatz einer Spektralphotometrie im Gewebe. Mit einem speziellen Gerät kann ohne Gewebeentnahme die Schwermetallkonzentration innerhalb von wenigen Sekunden gemessen werden.  Nebst den Schwermetallen gibt dieser Test auch die wichtigsten Mineralstoffe wie Magnesium, Calcium, Silicium etc. an. Diese sind eben auch wichtig für das nächste Kapitel:

Wie entgifte ich richtig?

Entgiftung ist eine Massnahme, die verschiedene Faktoren beinhaltet. Der Körper ist grundsätzlich ein Entgiftungs-Genie. Leber, Niere, Darm aber auch die Haut sind dafür die perfekten Organe. Gerade der Darm ist sehr wichtig! Irgendwo muss ja der Dreck raus. Wenn eine Entgiftungskur gemacht wird und alle Giftstoffe nun im Darm enden, muss dieser auch genügend Kapazität aufweisen, damit umgehen zu können. Falls das nicht der Fall ist, werden die gelösten Toxine wieder in den Körper gespeist. Das kann dann zu Vergiftungssymptomen führen.

  

Ähnliche Thematik beinhalten Chelattherapien (DMSA/DMPS). Diese Form entgiftet vor allem über die Nieren. Wenn diese nicht fit sind, kommt das nicht gut, da gerade Quecksilber vorgeschädigte Nieren belasten können. Deshalb wird diese Form der Entgiftung nur bei sehr starker Quecksilberbelastung eingesetzt, wo eine rasche und sofortige Entgiftung angezeigt ist.

Sämtliche Entgiftungsorgane müssen grundsätzlich unterstützt werden. Colon-Hydro-Therapie für den Darm, Osteopathie für Leber, Niere, Drainagesystem etc., Homöopathie zur generellen Stärkung des gesamten Körpers, aber auch spezifisch der Entgiftungsorgane. Dazu kommt eine gezielte Aufnahme von Mineralstoffen, Vitaminen, Spurenelementen und Fettsäuren.

Fazit

Sind chronische Krankheiten im Spiel macht ein Test der Mineralstoffe und Schwermetalle Sinn. Diese kostengünstige Analyse spart gleichzeitig auch wieder Geld, da der Patient genau weiss, welche Mineralstoffe ersetzt werden sollten.

 

Oft hilft eine Homöopathische Konstitutionstherapie die Verdauungs- und Entgiftungsorgane so zu optimieren, dass diese die Balance im Körper wieder herstellt und die Toxine im Gewebe löst und ausschwemmt. 

Gerne beraten wir Sie ausführlich bei einem persönlichen Gespräch in unserer Praxis und stellen Ihnen umsetzbare Lösungen abgestimmt auf Ihren Körper vor.

 

 

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